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Symantec Intelligence für den Dezember 2016

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    Symantec Intelligence für den Dezember 2016

    Ein Anstieg von „Web attacks“ und die Rückkehr eines bösartigen „disk wiping threat“.

    Web attacks
    Im letzten Monat vermerkte Symantec eine erhöhte Anzahl von geblockten Web-Angriffen.
    Im Vergleich zu den 291,000 Angriffen im November stieg die Menge an Angriffen im Dezember auf 388,000.

    Das Top drei Ranking der exploit kits bleibt unverändert. RIG bleibt bereits den vierten Monat in Folge die Nummer eins mit 34,8% aller exploit kit Aktivitäten.
    Fiesta’s Aktivitäten stiegen auf 4,2% und bleibt somit auf Platz zwei.
    Trotz eines leichten Anstieges zum Vormonat (von 2,6 auf 3,2%) bleibt Magnitude auf Platz drei, nachdem es im November von Fiesta auf den zweiten Platz verdrängt wurde.
    Zudem macht im Dezember ein neues exploit kit auf sich Aufmerksam. Stegano, benannt nach der Steganographie, einer Methode, Inhalt durch andere Daten zu verstecken. Das neue exploit kit versteckt seinen Code in individuellen Pixeln von bösartiger Werbung, die auf beliebten News Seiten zu sehen sind.

    Malware
    Die Menge an neuen Malware Varianten im Dezember fällt auf 19,5 Millionen (runter von 71,2 Millionen im November). Dies ist die geringste Anzahl an neuer Malware seit Juli 2016. Ein möglicher Grund für die Abnahme könnte mit dem Kotver Trojanern zusammenhängen, welcher von August bis November vergangenen Jahres eine hohe Aktivität aufwies.
    Laut Symantecs Untersuchungen im Dezember ist der Gebrauch von bösartigen Powershell Skripten im Kommen. Über den Zeitraum von sechs Monaten fand Symantec heraus, dass 95,4% der eingesendeten Powershell Skripte bösartig waren.

    Im Dezember kehrte zudem die berüchtigte disk-wiping Malware Shamoon zurück, welche 2012 durch Angriffe auf saudi-arabische Energiekonzerne für sich Schlagzeilen machte.
    Vergangenen Monat gab es eine neue Angriffswelle auf verschiedene Ziele in Saudi-Arabien.

    Spam
    Die weltweite Spam-Rate sieht im Dezember einen geringen Rückgang auf 54,2%, 0,1% weniger als noch im November. Organisationen mit 1.001-1.500 Mitarbeitern hatten die höchste Spam-Rate im Dezember. Die insgesamt höchste Spam-Rate hatte der Bausektor mit einem Anstieg von 2,1% auf 63,3%.

    Zudem tauchten im Dezember Berichte über eine verbesserte Version der alten Hailstorm Spam Technik auf, welche zur Verteilung von Dridex und Locky genutzt wird. Dies beweist, dass für das E-Mail Spam Problem kein Ende in Sicht ist.

    Für weitere Informationen zur Bedrohungslage im Dezember besuchen Sie https://www.symantec.com/connect/de/...-december-2016

    Für Fragen können Sie sich selbstverständlich jederzeit an uns wenden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr niwis-Team

    Last edited by sb_b; 09.01.2017, 15:23.
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