Carbon Black EDR Server 7.9.3 veröffentlicht


Carbon Black EDR nimmt eine wichtige Stellung bei Broadcom ein, denn der Hersteller hat sich für seine neue Lösung Symantec CBX bereits auf die Technologie von Carbon Black EDR festgelegt. Während bei Symantec CBX die Cloud Variante von Carbon Black EDR verwendet wird, plant Broadcom jedoch auch weitere Umstellungen.

  1. Carbon Black Cloud EDR inkl. Threat Tracer ist bereits in Symantec CBX integriert
  2. Carbon Black EDR Cloud inkl. Threat Tracer wird auch für weitere „Enterprise-Lösungen“ verfügbar werden. Dadurch wird Symantec CBX zum neuen „Träger“ der weiteren Security-Lösungen
  3. Carbon Black EDR on Premises wird Symantec EDR ersetzten. Als ersten Schritt hat der Hersteller die physikalischen EDR Appliances bereits abgekündigt

Punkt 3 auf der Liste ist besonders für alle Kunden interessant, die Symantec-Lösungen on Premises einsetzten. Durch die Umstellung auf Carbon Black auch im on Premises Bereich erhalten Kunden mehr Events in schnellerer Zeit und können die Lösungen besser für größere Umgebungen skalieren.

Was ist neu in Carbon Black EDR 7.9.3?

  • Vereinfachte Lizenzverwaltung durch Unterstützung mehrerer Lizenzdateien
    • Carbon Black EDR Server unterstützt jetzt mehrere Lizenzdateien. Der Server kann Lizenzinformationen aus allen hochgeladenen Lizenzdateien zusammenführen und übersichtlich auf der Dashboard-Seite des Servers anzeigen. Diese Erweiterung verbessert die Transparenz über den Lizenzstatus, vereinfacht die Administration und ermöglicht Administratoren eine übersichtlichere und effizientere Verwaltung der Lizenzen.
  • Unterstützung der RHEL-FUTURE-Kryptografierichtlinie und von RSA-Schlüsseln mit mindestens 3072 Bit
    • Carbon Black EDR Server unterstützt jetzt die kryptografische Richtlinie RHEL FUTURE. Dazu werden die vom Produkt verwalteten Zertifikate, kryptografischen Schlüssel, DH-Parameter und TLS-Listener an strengere kryptografische Anforderungen angepasst. Dazu gehören auch RSA-Schlüssel mit einer Länge von mindestens 3072 Bit. Diese Erweiterung hilft Unternehmen, ihr Sicherheitsniveau zu erhöhen und strengere kryptografische Anforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig bleiben bestehende TLS-1.3-Konfigurationen sowie die Kompatibilität mit benutzerseitig bereitgestellten Zertifikaten und externen Abhängigkeiten erhalten.
  • Möglichkeit zur Weiterleitung von Sensor-Offline-Statusereignissen über den Event Forwarder an ein SIEM
    • Carbon Black EDR Server erkennt auf dem primären Knoten (Primary Node) den Wechsel von Sensoren zwischen den Status Online und Offline. Diese Statusänderungen werden als Ereignisse vom Typ sensor.status.change veröffentlicht. Der Event Forwarder erfasst diese Ereignisse und leitet sie an nachgelagerte Systeme, beispielsweise ein SIEM, weiter. Administratoren können die Funktion sowohl über die API als auch über die Benutzeroberfläche (UI) aktivieren.
  • Verbesserungen bei Windows-Authentifizierungsereignissen
    • Die Verwaltung von Windows-Authentifizierungsereignissen wurde verbessert. Eine höhere Transparenz und Genauigkeit sowie eine optimierte Ereignisüberwachung ermöglichen eine effektivere Sicherheitsanalyse und Bedrohungserkennung.

Weitere Informationen



Weitere Beiträge zum gleichen Thema: